Sicherheit beim Wintersport

Bei extremen Minustemperaturen können Unterkühlung oder sogar Erfrierungserscheinungen während des Skiwanderns oder einer winterlichen Trekkingtour auftreten. Zusätzliche Winterkleidung ist der erste Schritt zur Sicherheit im Winter, aber die Anzeichen von Unterkühlung zu erkennen könnte auch Leben retten. Bei sehr kaltem Wetter sollte man freiliegende Hautstellen abdecken.

Unterkühlung

Dieser Zustand tritt auf, wenn die Körperkerntemperatur einer Person zu weit absinkt. Symptome sind Zittern, Schwäche oder Erschöpfung, steife Finger, Verwirrung, Gedächtnisverlust und Probleme beim Sprechen. Es gibt mehrere Phasen der Hypothermie, aber andauerndes Zittern ist normalerweise das erste Anzeichen. Andauernde Hypothermie kann lebensbedrohlich sein. Hier sind vier Möglichkeiten, um die Kerntemperatur zu erhöhen:

  • Abschirmen vor Wind und Nässe, Unterschlupf suchen. Eine Notdecke und Kauern hinter einem Baum mag helfen.
  • Wenn möglich, nasse Kleidung durch trockene ersetzen.
  • Oberkörper, Nacken, Kopf und Leistengegend aufwärmen, um die Kerntemperatur zu erhöhen. Auch durch Körperkontakt mit einer anderen Person kann lebenswichtige Wärme an eine Person übertragen werden.
  • Warme Flüssigkeiten wie heißen Tee oder Suppe verzehren. Alkohol könnte die Körpertemperatur senken.

Erfrierungen

Dies geschieht, wenn die Blutzirkulation sinkt und der Körper tatsächlich erfriert. Finger, Zehen, Ohren und Nase sind fast immer zuerst betroffen. Taubheit und Kribbeln in den Extremitäten sind das erste Anzeichen von Erfrierungen. Bei frühzeitiger Behandlung ist eine Erfrierung reversibel. Wenn sie jedoch andauert, könnte eine Amputation erforderlich werden. Wie wirkt man Erfrierungen entgegen?

  • So schnell wie möglich Schutz und Wärme suchen. Erwärmen Sie zuerst die Hände, indem Sie diese in die Achselhöhlen oder zwischen Ihre Oberschenkel legen. Als nächstes Zehen, Ohren und Nase mit den Händen warm reiben – nicht zu stark massieren!
  • Betroffene Bereiche in leicht erwärmtes Wasser tauchen.
  • Laufen Sie keine langen Strecken mit erfrorenen Füßen oder Zehen, da dies Gewebe und Nerven weiter schädigen kann.
  • Verwenden Sie niemals heiße Objekte direkt auf der Haut. Betroffene Bereiche sind taub und man könnte sich verbrennen.